Die Staatsbürgersteuer

Zu den Inhalten:

  • ist für den Steuerzahler
    • einfach und transparent
    • sozial und gerecht
    • unbürokratisch und leistungsfördernd
  • ist für die Staatsfinanzen
    • ergiebig und effizient
    • lückenlos und kaum zu umgehen
    • sparsam und leicht zu kontrollieren
  • für die Volkswirtschaft
    • lenkt privates Kapital optimal
    • fördert Investition und Wachstum
    • regt zur privaten Vermögensbildung an
  • bedeutet für Unternehmen
    • Entscheidungen allein nach Wirtschaftlichkeit
    • keine Steuerbilanz und keine definitive Gewinnsteuer
    • einfacher Zugang zu privatem Kapital
    • niedrigere Lohnnebenkosten
  • bedeutet für Finanzinstitutionen und Berater
    • mehr Unterstützung ihrer Kunden bei der Steuerermittlung
    • keine Steuereffekte bei Anlageformen
    • veränderte Beratungsschwerpunkte
    • mehr Aufsicht und Kontrolle durch Finanzbehörden
  • bedeutet für die Politik
    • stabilere Steuersätze, keine Steuerkorrekturen mehr
    • stärkere Abhängigkeit vom Erfolg der Volkswirtschaft
    • Ziele werden besser und sparsamer erreicht
    • Existenzminimum für alle Staatsbürger
      ist gesichert (Arbeitslose, Rentner ...)

Die Staatsbürgersteuer erfasst neben den bisher als Einkommen definierten regelmäßig anfallenden Einkünften auch unregelmäßig und einmalig anfallende Zahlungen. Freibeträge sind im Tarif integriert. Das erlaubt niedrigere Steuersätze. Das Bürgergeld, eine in den Steuertarif integrierte Pro-Kopf-Subvention, sichert allen Staatsbürgern das Existenzminimum. Es vereinfacht und bereinigt die Subventionslandschaft radikal. Es geht also um mehr als um Steuern, es geht auch um eine grundlegende Änderung des Sozialsystems.

Das heutige System der Einkommensteuern und Subventionen ist das Resultat vieler letztlich untauglicher Versuche, die inneren Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten dieses System zu beseitigen oder wenigstens abzumildern. Viele Interessenverbände mischen dabei mehr oder weniger lautstark mit. Inzwischen ist es völlig undurchsichtig und so kompliziert, dass selbst "Experten" den Überblick verlieren.

Die Staatsbürgersteuer dagegen ist klar, einfach und gerecht.

Ich möchte Sie einladen, nicht nur zu verstehen, sondern auch Ihre Kommentare, Beiträge und Ideen in Kontakt mitzuteilen. Die Entwicklung der Staatsbürgersteuer ist offen für Ergänzungen, Kritik, Ideen, Ausgestaltung und Präzisierung. Wir wollen keine weitere Steuerliteratur. Im Gegenteil: Komplexes soll einfacher und verständlicher werden.

Die vier Säulen der Staatsbürgersteuer:
  1. Besteuert wird nicht das Jahreseinkommen, sondern das Lebenseinkommen. Daraus ergibt sich die Trennung in eine laufende Besteuerung des Konsums und eine einmalige Besteuerung des Vermögenszuwachses (beim Tode)
  2. Das Lebenseinkommen umfasst laufende Einkommen ebenso wie Wertzuwächse am Vermögen. Dieses Lebenseinkommen ist der einzige Maßstab der steuerlichen Leistungsfähigkeit
  3. Besteuert werden letztlich immer nur natürliche Personen und die Tote Hand. Die Besteuerung von Körperschaften wird in die Besteuerung von natürlichen Personen einbezogen.
Steuerschuld
Tarif der Staatsbürgersteuer
Subvention Steuertarif der Staatsbürgersteuer
  1. Der Steuertarif: S = m * X – B, wobei
    S = Steuerschuld (S>0) bzw. Subvention (S<0)
    m = Marginalsteursatz, z.B. 40 %
    X = Konsum bzw. Vermögen (am Lebensende)
    B = Bürgergeld, z.B. 750 € pro Monat