3.5 Besteuerungstechnik

Die Staatsbürgersteuer eröffnet die Möglichkeit, große Teile der Steuererfassung und -berechnung über persönliche Steuerkonten (PS-Konten) bei berechtigten Organisationen vollautomatisch zu erstellen,
  1. Prinzip der Vorabsteuer

  2. Persönliche Steuerkonten = PS-Konten

  3. Berechtigte Organisationen = BO

  4. Ex- und Import von Vermögen

  5. Pauschalierung der Einkunftskosten

  6. Besteuerung Selbstständiger, Landwirte, Immobilieneigner, Gewerbler

  7. Eine Steuererklärung

  8. Ein Wohnungskauf

nach oben Prinzip der Vorabsteuer

Besteuerung funktioniert immer dann gut, wenn Steuern an der Quelle statt am eigentlichen Steuersubjekt erhoben werden. Heute geschieht dies bei der Lohnsteuer, die als Vorabsteuer des Arbeitnehmers vom Arbeitgeber zu zahlen ist. Auch die Abgeltungssteuer befolgt dieses Prinzip, nur dass hier die Steuer wegen des pauschalen Steuersatzes und der Berücksichtigung von Sparerfreibeträgen und Nicht-Veranlagungsbescheinigungen auch für die Quelle nicht gerade einfach ist. Die Mehrwertsteuer ist für die Verbraucher eine Definitivsteuer. Für die Unternehmen ist sie durch unterschiedliche Steuersätze, Vorsteuerabzug. Wahlmöglichkeiten und Sondervorschriften, z.B. Befreiungen bei Ein- und Ausfuhr gelegentlich eine recht komplizierte Materie.

Wenn die Steuer an der Quelle erhoben wird, hat der Fiskus einen doppelten Vorteil: er hat zwei Steuerschuldner und zwei Informanten. Da die Quelle, z.B. der Arbeitgeber weiß, dass er bei fehlerhafter Steuerermittlung keinen Vorteil erlangt, weil der zweite Steuerschuldner - hier der Arbeitnehmer - dafür gerade stehen muss, der ihn dann dafür in Regress nehmen wird, besteht für ihn nur geringer Anreiz, durch fehlerhafte Angaben Steuern sparen zu wollen. Er riskiert vor allem seinen guten Ruf und handelt sich massive Kontrollen seiner Lohnabrechnungen durch das Finanzamt ein. Nur wenn sich beide - hier Arbeitgeber und Arbeitnehmer - einig sind und sich nicht "verplappern" z.B. wenn Schwarzarbeiter beschäftigt werden, kann die Steuer hinterzogen werden. Für den Arbeitgeber sind Löhne der Arbeitnehmers Kosten. Bei Schwarzarbeit darf er diese Löhne nicht als Kosten in der Gewinn- und Verlustrechnung angeben. Er bezahlt dann höhere Gewinnsteuern. Schwarzarbeiter wird er also nur dann beschäftigen, wenn er mit regulären Arbeitern keinen Gewinn macht, ihm also selbst das Wasser bis an den Hals steht.

In der Staatsbürgersteuer wird die bewährten Methode der Vorabbesteuerung des Arbeitseinkommens durch den Arbeitgeber beibehalten. Die Berechnung der Lohnsteuer wird sogar massiv vereinfacht, weil keine Steuerklassen, Steuerfreibeträge, Steuerbefreiungen etwa für Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit (§ 3b EStG) zu berücksichtigen sind. Auch die Arbeitgeberbeiträge fallen weg. Gegebenenfalls kann der Arbeitgeber vom Lohn neben der Abführung der Lohnsteuer im Auftrag des Arbeitnehmers gewisse Daueraufträge übernehmen, z.B. Überweisungen an Krankenversicherungen, Kreditrückzahlungen usw. Wenn der Fiskus und der Arbeitnehmer und seine Familie damit einverstanden sind, kann der Arbeitgeber auch die Auszahlung des Bürgergelds übernehmen und mit der Lohnsteuer verrechnen, so dass er nicht allzu große Liquiditätsprobleme bekommt.

Mit der Teilhabersteuer ist eine weitere Kategorie für eine Vorabsteuer etabliert. Ähnlich wie bei der Körperschafts- oder Abgeltungssteuer werden hier Kapitaleinkünfte an der Quelle besteuert, aber als Steuergutschein an den Staatsbürger weitergereicht. Dabei wird der volle Steuersatz (m'≥40 %) erhoben und es entstehen dem Steuerzahler Nachteile, wenn er versucht, diese Einnahmequellen dem Finanzamt zu verschweigen. Wenn auch Zinsen (vgl. Fremdkapitalbesteurung) an der Quelle besteuert werden, werden Kapitalerträge vollständig erfasst. Da keine Sparerfreibeträge oder Nicht-Veranlagungsbescheinigungen zu berücksichtigen sind, ist diese Vorabbesteuerung sehr einfach, verständlich und unkompliziert. Durch diese vollständige Erfassung aller Kapitalerträge zum vollen Steuersatz dürfte der Steuerertrag aus Kapitalvermögen massiv ansteigen.

Es liegt nahe, auch andere Einnahmearten an der Quelle zu besteuern. So kann bei Verkauf von Wertpapieren, Grundstücken oder anderen privilegierten Vermögensgegenständen die Besteuerung ebenfalls an der Quelle erfolgen, wenn diese Aktion dem Fiskus gemeldet wird, z.B. durch einen Vermögensverwalter, Notar oder einem kaufenden / beschenkten Staatsbürger, der diesen Vermögensgegenstand als Ersparnis bei seiner eigenen Steuer geltend machen möchte. Da dem Steuerpflichtigen in der Regel dadurch kein Nachteil entsteht, wenn er den Verkaufserlös als Ersparnis weiterverwendet und er dadurch die Steuer wieder einspart, ist dies für ihn kein Problem, sondern ein Beitrag zur Steuerehrlichkeit, gegen die er sich kaum wehren wird.

Die Staatsbürgersteuer wird so weit wie möglich als Vorabsteuer an den Quellen erhoben.

nach oben Persönliche Steuerkonten = PS-Konten

Ein einfacher Standardfall: Ein Arbeitnehmer (ArbN)
  • bezieht Arbeitsentgelt (L) vom Arbeitgeber (ArbG),
  • zahlt Beiträge (B) an die Versicherungen (Vers),
  • bildet Ersparnisse (E) bei einer Bank,
  • erhält dafür Zinsen (Z) und Dividenden (D),
  • zahlt Einkommensteuern (S) an das Finanzamt (FinA)
  • und bekommt von diesem im Zuge des Jahreslohnsteuerausgleichs Erstattungen (J).
Die Zeiten, in denen der ArbN selbst zu den Anderen hin lief um dort Bargeld abzuholen oder hin zu tragen, sind schon lange vorbei.
Bargeldzahlung
Heute hat der Arbeitnehmer bei seinem ArbG ein Lohn- und Gehaltskonto (L+GK). Dort wird
  • das Gehalt (L) eingezahlt,
  • die Lohnsteuer LS abgeführt,
  • Versicherungsbeiträge (B) bezahlt;
  • der Rest, = Nettolohn (l) geht an das GiroK.
Außerdem hat er bei seiner Bank ein Girokonto (GiroK) und ein Depotkonto (DepK). Vom Depotkonto überweist die Bank:
  • die Abgeltungssteuer (AS) direkt an das FinA,
  • die Netto Zinsen (z) und
  • Nettodividenden (d) an das GiroK.
Vom GiroK bezahlt der ArbN seine Konsumausgaben (C).
Girokonten
Schon heute wäre die Einrichtung persönlicher Steuerkonten (= PS-Konten) von Vorteil. Beim Finanzamt gibt es diese bereits. Steuern werden per Lastschrift eingezogen und Rückzahlungen (z.B. dem Jahreslohnsteuerausgleich) auf die Girokonten der Staatsbürger veranlasst. Es ist ein vernünftiger Vorschlag, auch bei anderen Institutionen, mit denen der Steuerpflichtige Geld- und Vermögensgeschäfte abwickelt, - soweit wie jeweils möglich - ebenfalls persönliche Steuerkonten einzurichten, über die möglichst viele Vorgänge, die für die Steuererklärung relevant sind, abgewickelt werden. Beim Arbeitgeber ist dies bereits mit dem Lohn- und Gehaltskonto eingerichtet.
In der Staatsbürgersteuer führt das Finanzamt für jeden Haushalt, der der Staatsbürgersteuer unterliegt, ein PS-Konto (PSK-F). Es fungiert als Master-PS Konto und kennt alle PS-Konten der Haushaltsmitglieder. Selbst wenn der Haushalt kein Einkommen hat, benötigt er ein Girokonto, auf das das Bürgergeld vom Finanzamt überwiesen wird, (PSK-B).

Bei steuerrelevanten Vorgängen (z.B. Zinszahlungen, Verkauf und Kauf von privilegiertem Vermögen, Gehaltsauszahlungen, Versicherungsbeiträgen und -leistungen) werden Vorabsteuern auf dem jeweiligen PS-Konto für das Finanzamt "vor-notiert" bzw. bei Bedarf von der Konto-führenden Stelle bis zur endgültigen Steuererklärung dort eingezahlt und gesperrt. Der Staatsbürger hat auf dieses Konto keinen Zugriff. Die Konto-führende Stelle ist dafür verantwortlich, dass diese Informationen vollständig und richtig sind. Sie haftet für Fehler und bürgt für Steuerzahlungen, die aus ihrem Verantwortungsbereich an das Finanzamt abzuführen sind.

Das Master-PS-Konto (PSK-F) fungiert als Clearing-Stelle zwischen den PS-Konten, gibt gesperrte Beträge frei, z.B. wenn bei der Teilhabersteuer Steuergutschriften eingereicht oder zuvor besteuerte Beträge für Ersparnisse verwendet werden.

Girokonten
Vor der Steuererklärung wird das Master-PS-Konto (vollautomatisch) aktiv und sammelt alle Informationen der anderen PS-Konten ein, um (ebenfalls vollautomatisch) eine vorläufige Steuererklärung zu erstellen, die es dem Steuerpflichtigen zur Verfügung stellt. Dieser hat die Gelegenheit, sie innerhalb einer Frist zu überprüfen und ggf. zu ergänzen. Ist die Frist verstrichen, ohne dass der Steuerpflichtige aktiv wurde, wird die vorläufige Steuererklärung endgültig. Auf Basis dieser dann endgültigen Steuererklärung werden die Steuern den jeweiligen PS-Konten belastet. Man kann auch dieses Prinzip der vorläufigen vollautomatischen Steuerberechnung verwenden, um die Steuern (ähnlich wie bei der Lohnsteuer) z.B. monatlich als Abschlagszahlung abzurechnen.

Die Datentransfers sind zu schützen. Eigentlich ist dies nichts Besonderes, denn auch die Geldflüsse zwischen den Konten der Banken funktionieren heute schon sicher und kaum manipulierbar. In Zukunft sind hier weitere Fortschritte zu erwarten.

PS-Konten erlauben automatisierte Steuererklärungen und sichern zuverlässig Steuerzahlungen.

nach oben Berechtigte Organisationen = BO

Die Chance, zunächst steuerfrei privilegiertes Vermögen bilden zu dürfen, macht den Fiskus mit 40 % zum stillen Teilhaber an jedem privilegierten Vermögen. Daraus leitet sich für den Fiskus das Recht ab, jederzeit über den Vermögensstatus informiert zu werden, insbesondere über seinen Verkauf, seine Nutzung und seinen Verbleib. Daher sind Organisationen, die diese Vermögen verwalten, zu diesen Auskünften verpflichtet. Es liegt nahe, nicht jeder Person oder Organisation zu erlauben, privilegiertes Vermögen verwalten zu dürfen, sondern nur bestimmten Personen und Organisationen, die die technischen Möglichkeiten, diese Auskünfte zu erhalten und zu erteilen, und die das Vertrauen des Fiskus haben, dass diese Auskünfte verlässlich sind. Diese Organisationen erhalten den Gütestempel: Berechtigte Organisation, BO - nur sie dürfen privilegiertes Vermögen verwalten.

Dadurch, dass nur berechtigte Organisationen Vermögen verwalten dürfen, ergibt sich eine Einschränkung bei der Zuerkennung der Eigenschaft privilegiert bei einem Vermögensgegenstand. Andere Vermögensgegenstände sind Gebrauchsvermögen. Für die Übermittlung dieser Informationen sollen berechtigte Organisationen PS-Konten einrichten. Ausnahmen davon sind dort möglich, wo Veränderungen des Vermögensstatus nur selten vorkommen, z.B. bei Grundbuchämtern. Diese müssen dann lediglich das Finanzamt direkt über steuerrelevante Vorgange informieren. Umgekehrt dürfen nur BO ein PS-Konto führen.

Jede Person oder Organisation kann beim Fiskus den Gütestempel: Berechtigte Organisation beantragen. Sie müssen bestimmte Auflagen erfüllen (z.B. Eigenkapital, Eigengeschäfte) und sich regelmäßigen Überprüfungen dieser Auflagen unterwerfen. Berechtigte Organisationen müssen damit rechnen, den Gütestempel wieder zu verlieren, wenn sie z.B. ihre Informationspflichten nicht erfüllen oder zu hohe Risiken eingehen. Dies zieht die Folge nach sich, dass die privilegierten Vermögen aller Staatsbürger, die dort verwaltet werden, die Eigenschaft privilegiert zu sein, verlieren. Damit werden die entsprechenden Abschlusssteuern fällig oder die Staatsbürger, denen diese Vermögen gehören, ziehen diese Vermögen ab und beauftragen eine andere BO mit der Vermögensverwaltung. Für die bis dahin privilegierte Organisation ist dies ein Imageschaden. Darüber hinaus bürgt die BO, die diesen Status verliert, für die Zahlung all dieser Abschlusssteuern und muss sie notfalls bezahlen. Diese Risiken erschweren es einer Organisation, den Gütestempel berechtigte Organisation erwerben zu wollen. Genau deshalb ist es aber andererseits für den Fiskus leichter, diese Berechtigung zu erteilen.

Arbeitgeber, die eine Lohn- und Gehaltsabrechnung betreiben und die Lohnsteuer an das Finanzamt überweisen, sind berechtigte Organisationen, es sei denn, ihnen wird dieser Gütestempel vom Finanzamt entzogen. In diesem Fall müssen sie die Steuern für die Arbeitsentgelte direkt an das Finanzamt abführen, wenn sie die Löhne in ihren Bilanzen bzw. ihrer Gewinn- und Verlustrechnung als Kosten anerkannt bekommen wollen. Dies gilt z.B. auch für private Haushalte, die Dienst- oder Pflegepersonal beschäftigen. Sie können deren Entgelte nur dann - zu bestimmten Anteilen - von der Steuer absetzen, wenn sie die Steuern für diese Arbeitsentgelte direkt an das Finanzamt abführen.

Das Bürgergeld der Mitglieder des steuerpflichtigen Haushalts wird bei der berechtigten Organisation abgerechnet, die dieses Haushaltsmitglied dafür vorsieht. Dies wird häufig das Lohn-und Gehaltskonto beim Arbeitgeber sein. Das Finanzamt darf auch andere Wege für den Transfer des Bürgergeldes wählen, wenn es dafür gewichtige Gründe hat. Ein Grund könnte z,B, sein, dass das Bürgergeld nicht gepfändet werden darf, was z.B. bei einer Verrechnung von Lohnpfändungen leicht übersehen werden kann. Es darf das Bürgergeld auch teilen, z.B. so, dass der Arbeitgeber nur Bürgergeld bis zur Höhe der Lohnsteuer direkt verrechnen darf, während der Rest den Bürgergeldberechtigten auf anderem Wege überwiesen wird.

Eine Beschränkung des Gütestempels berechtigte Organisation auf inländische Organisationen ist nicht erforderlich; auch ausländische Organisationen dürfen diesen Gütestempel beantragen.

Berechtigte Organisationen sichern die Kontrolle des privilegierten Vermögens.

nach oben Ex- und Import von Vermögen

Auch viele ausländische Organisationen werden den Gütestempel berechtigte Organisation beantragen und sehr wahrscheinlich auch erhalten. Da der Handel von privilegierten Vermögen zwischen allen berechtigten Organisationen keinen steuerlichen Effekt hat, weil das, was der Verkäufer als Verkaufserlös eigentlich versteuern müsste, normalerweise wieder als Ersparnis - ggf. bei einer anderen berechtigten Organisation - steuerfrei bleibt, ergeben sich keine Probleme bei grenzüberschreitendem Vermögenstransfer. Nur wenn der Vermögensgegenstand an eine nicht berechtigte Organisation oder eine andere Person ohne marktgerechtes Entgelt - z.B. als Schenkung - transferiert wird, ist die Abschlusssteuer fällig.

Der Verdacht auf Export oder Schenkung eines Vermögensexports liegt immer dann vor, wenn ein privilegierter Vermögensgegenstand aus dem Eigentum des Staatsbürgers verschwindet. Die BO, die diesen Vermögensgegenstand verwaltet (hat), bürgt für die darauf entfallende Abschlusssteuer. Durch Clearing aller PS-Konten des Staatsbürgers lässt sich feststellen, ob dieser Vermögensgegenstand lediglich zu einer anderen BO transferiert wurde, oder ob er (zu Marktpreisen) verkauft wurde und das Geldvermögen des Staatsbürgers entsprechend vermehrt hat. Dann entsteht keine Abschlusssteuer, für die zu bürgen wäre. Der Transfer dieses Vermögensgegenstandes an eine nicht berechtigte Organisation - egal ob sie ihren Sitz im Inland oder Ausland hat, ist ein Vermögensexport, wenn der Gegenstand weiterhin Eigentum des Staatsbürgers bleibt, andernfalls eine Schenkung. Für die Besteuerung spielt diese Unterscheidung aber keine Rolle: die Abschlusssteuer fällt an.

Der umgekehrte Vorgang ist das Auftauchen eines privilegierbaren Vermögensgegenstandes ohne Nachweis entsprechender Bezahlung, Das wäre also eine Schenkung (oder Erbschaft) oder ein Vermögensimport. Schenkungen oder Erbschaften sind Einkommen und gleichzeitig Ersparnis, wenn sie als privilegiertes Vermögen in den Verwaltungsbereich einer BO transferiert werden: hier entstehen keine Steuereffekte, es sei denn, sie können nicht als privilegierte Vermögensgegenstände gespart werden, weil sie Gebrauchsvermögen sind. Dann wird dieses Gebrauchsvermögen entsprechend besteuert, wobei die Freibeträge bei Vererbung oder Schenkung von Gebrauchsvermögen wahrgenommen werden können.

Die Grenze für Vermögensexporte oder -importe ist in der Regel die Grenze
zwischen berechtigten-Organisationen und nicht-berechtigten-Organisationen.

nach oben Pauschalierung der Einkunftskosten

Heute ist es ein beliebtes Spiel insbesondere für Bezieher hoher Einkommen, soviel wie möglich von der Einkommenssteuer (und bei Mehrwertsteuerpflichtigen von der Mehrwertsteuer) abzusetzen. Der Anreiz dazu steigt in der Staatsbürgersteuer erheblich, weil der Marginalsteuersatz für alle Staatsbürger 40% beträgt. Also ist es heute notwendig, geltend gemachte Einkunftskosten genau zu kontrollieren, ob sie wirklich unbedingt notwendig sind, um die Einkünfte zu erzielen. Auf zwei Grenzziehungen ist dabei besonders zu achten: In der Staatsbürgersteuer gibt es diesen Zinsvorteil nicht. Also können im Prinzip alle Anschaffungskosten sofort abgesetzt werden, vorausgesetzt, es ist genügend Vermögen vorhanden, aus dem die Anschaffung bezahlt werden kann. Muss ein Kredit aufgenommen werden, betrifft dies ebenfalls nur die Vermögensseite, beeinflusst also die Konsumbesteuerung nicht.

Der Bruttotarif und der bereinigte Tarif

  1. Der Bruttotarif der Staatsbürgersteuer (ohne die eingearbeitete Pauschalen) sei S = m°*X – B°;
  2. Abzüge von der Bemessungsgrundlage sind meistens feste Beträge (Freibeträge, Sonderausgaben, Kostenpauschalen usw.). Es kann auch Abzüge geben, die proportional zum Einkommen sind, z.B. die Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen.
    • Dann ist die Summe der Abzüge = p*X + P.
    Dabei ist P die Summe der festen Abzugsbeträge und p*X die Summe der proportionalen Abzüge.
  3. Der Staatsbürgersteuertarif nach Einarbeitung dieser Pauschale soll für jedes X den gleichen Steuerertrag bringen, wie die Steuer nach expliziter Berücksichtigung der Abzüge. Dieser ist
    • S = m°*( X –(p*X + P)) - B°. Auflösen der Klammern ergibt.
    • S = m°*(1-p)*X – m°*P - B°. Definiert man jetzt
    • m = m°*(1-p) und B=B°+m°*P, so ergibt sich
    • S=m*X – B als bereinigter linearer Steuertarif.
Dabei sind p, P, B°, m° feste Zahlenwerte also auch m und B, bzw. da B mit dem Volkseinkommen pro Kopf steigen soll, steigt auch B° , wenn P konstant bleibt.

Der bereinigte Tarif gilt generell, wenn die Abzüge ebenfalls generell gelten, also insbesondere unabhängig von der Einkunftsart oder -höhe oder von dem Vorliegen bestimmter Bedingungen. Ist p = 0, so ist m = m°, der Marginalsteuersatz von bereinigtem und Bruttotarif sind dann identisch. Werden Freibeträge oder andere Pauschalen an bestimmte Bedingungen geknüpft, (=P'), wird das Bürgergeld zum Sonder-Bürgergeld (B' = B° + m * P'). Bei der Pauschalierung der Haushaltsbesorgung ist dies - mit umgekehrten Vorzeichen - der Fall: statt 950 €/Monat ergibt das Kriterium Erwerbsfähig aber nicht erwerbstätig ein Bürgergeld von 770 €/Monat.

Beispiel 1: für den Bruttotarif sei m° = 42 % und B° = 782 €/Monat = 9384 €/Jahr. Mit p = 1/21 ≈ 4,76 % und P = 400 €/Monat = 4800 €/Jahr ergibt sich als bereinigter Tarif: m = 40 % und B = 950 €/Monat, also der Tarif, der bisher immer zugrunde gelegt worden ist. Werden Einkunftskosten angesetzt, dann gilt jetzt Tarif 1 mit m°= 42 %. und B°= 803 €/Monat.

(Im Anfangsbeispiel entfällt dann die Zeile Eink.-Kosten und die Werte für Bert und Conny sind entsprechend zu korrigieren. Man kann natürlich auch Eink.-Kosten z.B. durch Lebensvers. ersetzen, dann sind die je 100 € von Bert und Conny Beiträge zur Zusatz-Lebensversicherung und es ändert sich nichts an den Zahlen.)

Ergebnis dieser Pauschalierung sind zwei gleichberechtigte Tarife: der Bruttotarif und der bereinigte Tarif. Der bereinigte Tarif macht die Steuererklärung einfacher, weil die Einkunftskosten nicht mehr belegt und überprüft werden müssen und der Marginalsteuersatz niedriger ist. Allen mit dem bereinigten Tarif Besteuerten wird unterstellt, sie hätten Kosten in Höhe der Pauschale. Es ergeben sich Vorteile für die, deren tatsächliche Kosten niedriger sind als die Pauschale. Hat jemand höhere Kosten als die Pauschale, so ist für ihn die Anwendung des bereinigten Tarifs ein Nachteil.

Beispiel 2: Ein anderes Beispiel wäre die Wahl von p = 1/9, P = 600 €/Monat =7 200 €/Jahr . Dies ergibt m° = 45% , und B°= 680 €/Monat = 8160 €/Jahr. Ein Selbstständiger mit einem Konsum vor Steuer von 9 000 €/Monat müsste dann Einkunftskosten von > 9000/9 €/Monat €/Monat. + 600 €/Monat = 1600 €/Monat bzw. 19 200 €/Jahr haben, um Einkunftskosten statt der Pauschale geltend zu machen. Der bereinigte Tarif ist dann wieder m=40% und B = 950 €/Monat. Im Tarif 2 ist also die Pauschale erheblich höher. Werden Einkunftskosten geltend gemacht, wird der Bruttotarif mit dem höheren Marginalsatz m° = 45% angewendet und zwar auf alle Einkünfte z.B. auch auf Entnahmen oder Vermögensverkäufe. Dies könnte manchen, der Einkunftskosten geltend machen könnte, die höher sind als die Pauschale, veranlassen, darauf zu verzichten,.

Mit m° = 45% ist der vorgeschlagene Steuersatz der Teilhabersteuer m' = 45% erreicht. Darüber hinaus zu gehen, ist nicht sinnvoll. Auch ist es nicht sinnvoll, B° kleiner als Null werden zu lassen.

Wahlrecht
Jeder kann sich überlegen, ob er Einkunftskosten geltend macht und dann mit dem Bruttotarif besteuert wird oder aber darauf verzichtet, so dass auf ihn der bereinigten Steuersatz angewendet wird.

Anton, Balduin, Chris und Dominik sind selbstständige Handelsvertreter mit Provisionseinnahmen von 42000 €/Jahr bzw. 3500 €/Monat. Die Einkunftskosten (u.a. Betriebskosten, Instandhaltung, Reparaturen, für den auch beruflich genutzten PKW) sind dagegen unterschiedlich. Bei Anton fielen dieses Jahr mit 1200 € nur geringe Kosten an, bei Balduin waren es 3000 €, soviel wie der Langjährige Durchschnitt. Chris hatte größere Repaeraturen und Kosten in Höhe von 7000 € zu stemmen. Am härtesten traf es Dominik, der einen Unfall mit dem PKW hatte, der ihn insgesamt 14000 € kostete.


Alle Beträge in €/Jahr StaatsbürgerAnton Balduin Chris Dominik
Ausgangssituation (2016)Mieteinnahmen 42000 42000 42000 42000
Einkunftskosten1200 3000 7000 14000

bereinigter Tarif 0: m=40% B= 11 400
wenn keine Einkunftskosten
geltend gemacht werden
Bemessungsbasis X° 42000 42000 42000 42000
Steuer (bereinigter Tarif) 6000 6000 60006600
Nach E.Kosten verfügbar 34800 33 000 29000 22000

Brutto-Tarif 1: m°=42% B°= 9384
p= 1/21, P= 4800 €/Jahr
ergibt hier Pauschale = 6800
Bemessungsbasis X 40800 39000 35000 28000
Steuer nach Tarif 1 7752 6996 53162376
Nach E.Kosten verfügbar 33048 32004 29684 25624

Brutto-Tarif 2: m°=45% B°= 8160
p= 1/9, P= 7200 €/Jahr
ergibt hier Pauschale = 12 867
Bemessungsbasis X 40800 39000 35000 28000
Steuer nach Tarif 2 10200 9390 75904440
Nach E.Kosten verfügbar 30060 29610 27410 23560

Die Tabelle zeigt für Anton, Balduin Chris und Dominik die Ergebnisse für alle hier genannten Steuertarife. Im bereinigten Tarif werden keine Einkunftskosten angesetzt. Alle zahlen die gleiche Steuer. Beim Abzug der Einkunftskosten beim frei verfügbare Einkommen schneidet Anton am besten, Dominik am schlechtesten ab. Bei Bruttotarif 1 oder 2 dürfen die Einkunftskosten abgezogen werden. Steuern und frei verfügbares Einkommen sind dann - je nach Tarif - unterschiedlich.

Das Master-PS-Konto kennt die Mieteinnahmen aus dem Vorjahr (grüne Zeilen) und erstellt eine vorläufige Steuererklärung mit dem bereinigten Tarif, d.h. ohne Einkunftskosten. Es berechnet daraus auch die Einkunftskostenpauschale, für jeden Bruttotarif und weist sie als Entscheidungshilfe in der vorläufigen Steuerklärung aus. Damit brauchen keiner Vergleiche zu rechnen, ein Blick auf die Pauschale reicht aus, um zu entscheiden, ob Kosten geltend gemacht werden sollen oder nicht.

Für Anton und Balduin wäre in jedem Fall der bereinigte Tarif am günstigen, bei den anderen hätten sie am Ende weniger zu Verfügung. Dazu müssen sie nicht - wie hier - den Bruttotarif anwenden, um für Fälle Ergebnisse zu errechnen, die sie sowieso nicht wählen, sondern brauchen nur ihre Einkunftskosten mit der Pauschale vergleichen. Liegen ihre Einkunftskosten unter der Pauschale, sollten sie in Ihrer Steuererklärung keine Einkunftskosten geltend machen, sondern in diesem Punkt die vorläufige Steuererklärung akzeptieren. Die Einkunftskosten von Chris liegen über der Pauschale von Bruttotarif 1 aber unter der Pauschale von Bruttotarif 2. Gilt Tarif 1, wird er seine Einkunftskosten geltend machen, bei Tarif 2 nicht. Bei Dominik lohnt es sich in jedem Fall, Einkunftskosten geltend zu machen, Er fährt am besten bei Tarif 1 Auch bei Tarif 2 hat er am Ende mehr als wenn er seine Einkunftskosten nicht angegeben und nach dem bereinigten Tarif besteuert würde.

Mit der jeder Pauschalierung ergibt sich ein Vorteil für die, die - wie Anton - geringere Kosten als die Pauschale haben. Auch Balduin, der Kosten in Höhe der Pauschale hat, würde den bereinigten Tarif vorziehen, auch weil die Steuererklärung dann einfacher ist. Dass hingegen Andere - wie Chris oder Dominik - von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und Einkunftskosten belegen und geltend machen ist in Ordnung, weil sie außergewöhnlich hoch belastet werden. Obwohl sie dann mit dem höheren Bruttotarif besteuert werden sind sie am Ende besser dran. Sie müssen allerdings dann auch damit rechnen, dass sie im nächsten Jahr nicht einfach wieder zum bereinigten Tarif zurück wechseln können. Das Finanzamt kann z.B. den Verdacht haben, dass hier Kosten geltend gemacht werden, die eigentlich über mehrere Jahre verteilt werden müssten. Es kann dann entweder die Anrechenbarkeit der fraglichen Einkunftskosten reduzieren oder die Auflage erteilen, auch für die nächsten N Jahre die Besteuerung mit dem Bruttotarif vorzunehmen.

Dass diejenigen, die - wie Anton - davon nicht nur den Vorteil niedrigerer Kosten haben, sondern darüber hinaus auch noch Steuern sparen, ist ein zusätzlicher Anreiz, sparsam zu wirtschaften und möglichst geringe Kosten zu verursachen. Weitere Vorteile für den Steuerpflichtigen: nicht nur die Mühe der Sammlung, Aufbewahrung und Aufbereitung der Belege entfällt, der Verzicht darauf wird sogar durch im Vergleich zum Brutto-Tarif niedrigere Marginalsteuersätze und höheres Bürgergeld belohnt.

Natürlich ist zu beachten, dass dem Fiskus Steuererträge in genau der Höhe entgehen, die Steuerpflichtige wie Anton einsparen. Bei Bruttotarif 1 wären dies bei Anton 7176 - 6000 = 1176 €/Jahr und bei Bruttotarif 2 sogar 9360-6000 = 3360 €/Jahr. Für den Fiskus ist der Verzicht auf diese Steuererträge durch die Pauschalierung ein Nachteil.

Im obigen Beispielen sind die Steuereinnahmen beim
bereinigten Tarif 24000 €/Jahr (= 4 * 6000 ),
Brutto-Tarif 1 19692 €/Jahr (= 2*6000 + 5316 + 2376),
Brutto-Tarif 2 22440 €/Jahr (3* 6000 +4400).
Aus Sicht des Fiskus spricht manches dafür, möglichst hohe Pauschalen einzuräumen. Dafür spricht auch der Vorteil, dass in allen Fällen, in denen der bereinigte Tarif gewählt wird, die Steuererklärungen einfacher werden und Aufwand für die Überprüfung der Belege entfällt. Die Auswahl der Beispiele ist nicht repräsentstiv. Hier sind noch genauere Analysen erforderlich.

Mit der Pauschalierung ist ein Kompromiss zu finden zwischen Praktikabilität und Einzelfall-Gerechtigkeit, Steuerertrag und Verwaltungsaufwand. Werte für P und p sind nach diesen und wirtschaftlichen Aspekten (z.B. maximiere Steuerertrag unter Berücksichtigung des Kontrollaufwands) zu wählen.

Für den Steuerpflichtigen wird die Steuererklärung durch die Pauschalierung scheinbar komplizierter, denn er muss sich überlegen, ob er Einkunftskosten angeben und sich nach dem Bruttotarif besteuern lassen will oder ob er darauf verzichtet und dann mit dem bereinigten Tarif besteuert wird. Als Erleichterung wird der Vorabbescheid informieren, ob bzw. ab wann es sich lohnt, Einkunftskosten anzugeben. Dann reicht beim Steuerpflichtigen oft eine grobe Schätzung, ob er die vorläufige Steuererklärung akzeptiert oder ob sich die Mühe lohnt, die Belege zu sammeln und einzureichen, um Einkunftskosten geltend zu machen.

Die Entscheidung, Einkunftskosten geltend zu machen, gilt für alle Einkünfte. Wie die Pauschalierung bei Haushalten, die zusammen veranlagt werden, gestaltet werden soll, ist noch zu klären. Keinesfalls sollte ein Mitglied mit m und ein anderes, das Kosten geltend macht, mit m° besteuert werden. Hier wäre es sinnvoll, in diesem Fall das Haushaltseinkommen mit m° zu besteuern, aber nur beim Geltendmacher den Bürgergeldabzug P*m° durchzuführen.

Die Einkunftskostenpauschale vereinfacht Steuererklärungen, reduziert den Marginalsteuersatz,
erhöht das Bürgergeld und belohnt Kosteneinsparung.
Nach Personenkreisen differenzierte Einkunftskostenpauschalen sind denkbar.
Alleiniges Kriterium dafür kann nur die Maximierung des Steuernettoertrags
nach Abzug des Prüf- und Verwaltungsaufwands beim Fiskus sein.

nach oben Besteuerung Selbstständiger, Landwirte, Immobilieneigner, Gewerbler

Selbstständige versteuern den Einnahmeüberschuss. Dieser setzt sich zusammen aus den Einnahmen abzüglich den Einkunftskosten. Sie müssen so abzugsfähigen Kosten deklarieren, die meistens höher als die Kostenpauschale sein werden, so dass sie nicht in den Genuss (oder die Bestrafung) der Einkunftskostenpauschale kommen. Dieser Einnahmeüberschuss wird dann mit dem (höheren) Bruttotarif besteuert (vorgeschlagen waren z.B. 42% statt 40% und ein Bürgergeld von 782 statt 950 €/Monat). Auch wenn dieser Unterschied nicht groß ist, könnte es sich lohnen, zu überlegen, ob die Tätigkeit nicht im Rahmen eines Unternehmens, z.B. einer Personengesellschaft ausgeführt werden könnte. Diese setzt natürlich eine saubere Trennung von Unternehmens- und Privatsphäre voraus. Insbesondere müssen die finanziellen Beziehungen zu diesem Unternehmen (Investitionen und Entnahmen) nachprüfbar ausgewiesen werden, denn diese sind steuerrelevant, Einnahmeüberschuss und Entnahmen unterliegen der Teilhabersteuer.

Gleiches gilt in der Staatsbürgersteuer auch für Landwirte, Eigner von vermieteten Immobilien, oder Land- und Forstwirte. Erst recht natürlich für Gewerbetreibende. Solange sie wie Anton oder Balduin im obigen Beispiel nur geringe Einkunftskosten geltend machen oder wie Chris oder Dominik gekegentlich anfallende höhere Kosten aus den Rücklagen abdecken können, kommen sie mit der Pauschale und ab und zu geltend gemachten Kosten gut klar. Wenn allerdings die Kosten regelmäßig so hoch sind, dass sie über der Pauschale liegen, ist es sinnvoll, sich zu überlegen, ob die Berufstätigkeit nicht besser im Rahmen eines Unternehmens ausgeübt werden sollte.

Da - wie vorgeschlagen - die Teilhabersteuer auf den Einnahmeüberschuss 45% beträgt, von denen Staatsbürger ≤ 45 % bei der eigenen Steuer anrechnen dürfen, entstehen dem Staatsbürger keine Nachteile, wenn er Kosten und Einkünfte in ein Unternehmens auslagert. Er kann dann private Einkünfte als eigene Einkünfte oder Einlagen als private Ersparnis zum normalen bzw. bereinigten Tarif, d.h. mit 40% und dem Bürgergeld von 950 €/Monat versteuern. Dieser Vorteil beträgt 42 €/Monat bzw. 504 €/Jahr + 2% der Entnahmen.

Das dürfte in vielen Fällen den Nachteil einer Trennung von Privat und Thpf-Unternehmen mitsamt den Pflichten zu genauer Buchführung überwiegen. Statt der Besteuerung zum Bruttotarif mit entsprechender Belegung und Buchung der Einkunftskosten, übt er dann seine Tätigkeit in seinem Unternehmen als Thpf-Gesellschaft als Teilhaber aus. Die Entnahmen aus diesem Unternehmen kann er dann am Ende - nach Teilhabersteuer und Steuergutschein - bei sich mit dem bereinigten bzw. normalen Tarif versteuern und Einlagen als Ersparnis geltend machen.

Diese Unternehmensgründung bietet ja auch noch weitere Vorteile, z.B. können Kredite aufgenommen oder weitere Gesellschafter beteiligt werden. In vielen Fällen sind bereits Kredite aufgenommen worden und Kreditgeber kennen durch die Kreditwürdigkeitsprüfung die Vermögensverhältnisse und durch die Kontoführung die Ein- und Auszahlungen ihrer Kunden. Viele Eigeniümer von Immobilien lassen diese von Hausverwaltern managen, die ohnehin genaue Rechenschaft über Ausgaben und Kosten vorlegen müssen. Es spricht also auch für sie wenig gegen die Offenlegung der Kosten im Rahmen eines Thpf-Unternehmens.

Der Fiskus muss in jedem der beiden Fälle die Einkunftskosten kontrollieren. Es ist aber anzunehmen, dass die Buchführung eines Unternehmens professioneller und daher weniger fehleranfällig ist, so dass sich dies per Saldo auch für den Fiskus als kostengünstiger darstellen wird.

nach oben Eine Steuererklärung

Die folgenden Beispiele zeigen die Steuerberechnung und das Zusammenspiel der PS-Konten zur Erstellung der vorläufigen vollautomatisierten Steuererklärung. Der Haushalt Hh besteht aus zwei Erwachsenen; beide beziehen das volle Bürgergeld von je 11 400 € und Arbeitseinkommen. Falls eine Person kein Arbeitseinkommen bezieht, ist sie z.B. krank oder befindet sich in einer Ausbildung.

In den grünen Feldern sind hier alle Vorgänge dargestellt, die dem Master-PS-Konto bekannt sind, aus denen die vorläufige Steuererklärung zusammengestellt wird. Der Informationsfluss und ggf. der Zahlungsverkehr zwischen allen PS-Konten ist hier nicht dargestellt. Die Ziffern sind die Kategorien zur Berechnung des Konsums. z.B. fallen unter Kategorie 1. alle Einzahlungen (auch Verkaufserlöse, Renten, Kreditaufnahmen, Lottogewinne, ...). Um X, die Bemessungsbasis Konsum (vor Steuern) zu ermitteln, sind 2. Einkunftskosten, 3. Zuwachs Zahlungsmittel und 4. Ersparnis abzuziehen. Diese Kategorien sind jeweils unter # in der 2. Spalte eingetragen.

Der Vermögensstatus ist bis auf den Zahlungsmittelbestand (Girokontenstand am Jahresende) klein gedruckt. Die Zahlenwerte sind historische Werte (Anschaffungskosten). Die aktuellen Marktwerte des Vermögens sind unbekannt und interessieren den Fiskus auch nicht, solange dieses Vermögen ruht.

Die Summe der Verbrauchsausgaben kann vom Masterkonto errechnet werden, weil es den Kontostand der Girokonten am Jahresende und Vorgänge der anderen PS-Konten kennt. Wie sich die Verbrauchsausgaben zusammensetzen, ist dem Master-PS-Konto ebenfalls unbekannt. Hier sind - ebenfalls kleingedruckt - aber einige Einzelheiten gezeigt, die für die Diskussion gebraucht werden.

Folgende berechtigte Organisationen führen PS-Konten: ArbeitgeberBankVersicherungFinanzamt
Für das Jahre J1 wird die Technik der PS-Konten gezeigt. Die PS-Konten den berechtigten Organisationen sind in der Tabelle unten rechts in der jeweilgen Farbe gezeigt. Hh hat ein Girokonto bei der Bank. Die Vorgänge werden jeweils durch Zuflüsse (Einzahlungen) auf dieses Girokonto angestoßen. Auch während des Jahres finden auf den PS-Konten Konsolidierungen zwischen den PS-Konten statt. So wird in diesem Beispiel das Bürgergeld vom Arbeitgeber mit der Steuer auf das Arbeitsentgelt verrechnet. Auch die Steuern für die Wertpapierzinsen werden durch die entsprechende Gutschrift aus der Alterssicherung wieder frei. Alle Vorgänge sollen über das Master-PS-Konto beim Finanzamt vollautomatisch während des jeweiligen Jahres passieren.

Die vorläufige Steuererklärung wird hier unmittelbar nach Jahresende vom Master-PS-Konto vollautomatisch erstellt und dem Staatsbürger übermittelt. Sie enthält die Vermögensaufstellung (ohne Bewertungen) und die Werte des Jahres J1 zu den hier grün dargestellten Zeilen. Für Korrekturen / Ergänzungen z.B. bei Einkunftskosten oder bei anderen nicht erfassten Bestandteilen der Bemessungsgrundlage wird dem Staatsbürger eine Frist eingeräumt und die sich dann ergebende Steuer oder Subvention an einem Termin der Steuerabwicklung, TdS, im Folgejahr vom Girokonto abgebucht bzw. gutschrieben. Hier wird das volle Finanz-Bild für die 3 Jahre J1 - J3 gezeigt. J1 Ist die letzte Steuerabrechnung, J2 und J2 sind voraussichtliche Steuerberechnungen, die der Steuerpflichtige hier selbst erstellt . Auch wenn es komplizierter erscheint, als es aussieht - ist es auch für Laien nachvollziehbar. In der Einkommensteuer könnte er so etwas kaum durchführen, insbesondere bei den noch folgenden Vorausberechnungen.

Die folgenden Tabellen enthalten Informationen über mehrere Jahre.
Das macht sie zu kompakt. Daher auch schwer zu verstehen.
Eine verständlichere Form ist in Arbeit.

zum 2. Bsp 1. Steuerbeispiel in €Jahr: J1J2J3 Dem Masterkonto nicht bekannt
Vermögen
letzter
bekannter
Marktwert
am Jahresende
Wertpapiere+ 150 000+ 150 000+ 150 000 Verzinsung: 4 %
Wohneigentum
Hypothek
Summe: Privilegiertes Vermögen +150 000+ 150 000+ 150 000Erläuterungen zu Verbrauchsausgaben
Ausgaben
für Konsum
laufende Konsumausgaben39 200 31 600 31 600 z.B. für Nahrungsmittel, Kleidung, Heizung, KFZ ...
nicht geltend gemachte Einkunftskosten1 500 1 500 1500Werbungskosten, Fahrten zur Arbeit ...
Extra-Ausgaben für die Wohnung 2 5001 0002 500 für Möbel, Reparaturen usw.
Kalt-Miete 15 000 15 00015 000GirokontoPS-Konten
Summe der Verbrauchsausgaben + 58 200+ 51 600+ 51 600 J2J3J2J3
# Girokonto am Jahresende+1 000+ 2 500+ 3 100 - 58 200- 58 200links ∑ Verbrauchsausg.
Info. aus
PS-Konten:

Konsum-
ermittlung
3. Zuwachs Zahlungsmittel 0+ 1 500600 0+ 600- 600- 240
1.Wertpapier-Zinsen+ 6 000+ 6 000+ 6 000 3 6003 600+2 400+2 400
4.Alterssicherung 6 000 6 0006 000 -3 600-3 600- 2 400- 2 400
1.Arbeitsentgelt+60 000+60 000+60 000 30 00030 000+20 000+20 000
2.- Einkunftskosten- 0- 0- 0- 0 - 0
vom Master
PS-Konto:

Steuer-
ermittlung
X= ∑1.-2.-3.-∑4.Bemessungsbasis 60 00048 500 49 400 + ? Ergänzungen?
M= m * X Marginalsteuer +24 000+19 40019 760
B= 2 * 10 800Bürgergeld 22 800 22 800 22 800 18 00022 800-22 800-22 800
S= M - BStaatsbürgersteuer + 1 200+ 1 400+ 1 760 + 1 400+ 1 760
Nicht gezeigt sind hier die Daten aus dem Jahr J0. Sie waren exakt dieselben, wie im Jahr J1, etwa die Verbrauchsausgaben (48 000 €), der Stand der Girokontos am Jahresende (1 000 €) und die Steuern (2 000 €). Die Steuern aus J0 sind in J1 vom Girokonto abgebucht.

In allen drei Jahren sind die meisten Vorgänge gleich: Konsumausgaben, Wohnungsmiete, Wertpapierzinsen, Alterssicherung, Arbeitsentgelt. Auch die Einkunftskosten für Fahrten zur Arbeit usw. sind in allen drei Jahren gleich (1 500 €) und sind deutlich niedriger als die Kostenpauschale (3581 €). Daher werden keine Einkunftskosten geltend gemacht. Unterschiede ergeben sich lediglich bei den Extraausgaben für die Wohnung, die für Gebrauchsvermögen (Möbel, Reparaturen ...) anfallen und wie Konsum zu versteuern sind. Auch andere Ergänzungen, z.B. aus Kategorie 5 (nicht monetäre Einnahmen...) sind nicht angefallen. Daher wird die vorläufige Steuererklärung vom Steuerpflichtigen akzeptiert und so zum endgültigen Steuerbescheid.

Im Jahr J1 waren die Verbrauchsausgaben 58 200 €. vom Arbeitgeber erhalten sie 60 000 € (Bruttoentgelt) - 24 000 € Marginalsteuer = 46 000 €, weil dieser die Marginalsteuer als Vorabsteuer an den Fiskus abführt. 41 800 € erhalten sie der die Steuern in Höhe von 2000 € bereits bezahlt hat, weil er - wie auch in den Folgejahren - 20 000 € Steuern mit dem Bürgergeld von 21 800 € verrechnet, und von 50 000 € Arbeitsentgelt 51 800 auf das Girokonto und 2000 € und das Master-PS-Konto beim Finanzamt überweist. Da sich - ebenfalls wie in den Folgejahren - die Steuern auf die Wertpapierzinsen mit den Steuergutschriften aus den Prämien der Alterssicherung kompensieren, ist bereits alles erledigt, die vorläufige Steuererklärung endgültig und der Giro-Kontostand bleibt bei 1 000 €.

Im Jahr J2 fallen an Extra-Ausgaben für Wohnung nur 1 000 € statt 2 500 € an. Hh hat also 1 500 € gespart. Durch diese Ersparnis ist das Girokonto von 1 000 € auf 2500 € gestiegen und das Masterkonto bekommt dieses mit, da die Bank den Kontostand zum Jahresende an das Finanzamt übermittelt. die Steuer fällt entsprechend niedriger aus: um 40% von 1 500 € = 600 €. Entsprechend niedriger ist die Staatsbürgersteuer und Hh bekommt im Jahr J3 die vom Arbeitgeber in J2 zuviel bezahlte Steuer zurück, wie bei Zuwachs Zahlungsmittel gezeigt.

Im Jahr J3 werden voraussichtlich - wie in J1 - wieder 51 800 € ausgegeben, weil auch die Extra-Ausgaben wieder 2 500 € betragen. Eigentlich sollte daher alles genau so sein, wie in J1. Da aber das Girokonto wegen der Steuerrückzahlung um 600 € ansteigt, die nicht für Konsumzwecke ausgegeben werden, sind diese 600 € gespart und das Girokonto steigt um eben diesen Betrag auf 3 100 €. Die Steuer ist dann um 40% von 600 € = 240 € niedriger als in J1 und beträgt 1 760 €.

Prognose: Die Einsparung in J2 lässt also als auch den Girokontostand im Jahr J4 um 240 € ansteigen, führt dort wieder zu einer Ersparnis usw. Insgesamt wird die einmalige Einsparung von 1 500 €, wenn es so weitergeht, am Ende durch diese Kette von Steuerrückzahlungen auf 2 500 € erhöht, so dass das Girokonto auf 3 500 € ansteigt.

Was hier am Beispiel einer einmaligen Einsparung auf dem Girokonto gezeigt ist, funktioniert mit umgekehrtem Vorzeichen bei einem einmaligen Mehrverbrauch zu Lasten des Girokontos, z.B. um 3 000 €. Dann wird, wenn - wie oben - zum alten Standardverbrauch zurückgekehrt wird, in den Folgejahren das Girokonto zusätzlich belastet, bis es nach vielen Jahren um 5000 € abgenommen hat. Dazu kämen im Beispiel natürlich noch die Zinsen für den Überziehungskredit.

Das Girokonto ist ein wenig geeignetes Mittel, um Geld zu sparen. Legt man im Beispiel die 2 500 €, die sich auf dem Girokonto erst nach vielen Perioden ergeben, am Ende von Jahr J2 in Wertpapieren an, hat man nicht nur den Steuereffekt sofort, sondern profitiert auch noch von den Zinsen in J3 und allen folgenden Jahren, wie die folgende Tabelle, die ansonsten dem vorigen Beispiel entspricht, zeigt. Dabei wird angenommen, dass diese Zinsen (nach Steuern) zusätzlich konsumiert werden.

zum 1. Bsp.zum 3. Bsp. 2. Steuerbeispiel in € Jahr: J1J2J3 J2J3J2J3
Vermögen
letzter
bekannter
Marktwert
am Jahresende
Wertpapiere+ 150 000+ 152 500+ 152 500 Verzinsung: 4 %
Wohneigentum
Hypothek
Summe: Privilegiertes Vermögen +150 000+ 152 500+ 152 500
Ausgaben
für Konsum
laufende Konsumausgaben 31 600 31 600 31 660z.B. für Nahrungsmittel, Kleidung, Heizung, KFZ ...
nicht geltend gemachte Einkunftskosten1 500 1 500 1500Werbungskosten, Fahrten zur Arbeit ...
Extra-Ausgaben für die Wohnung 2 5001 0002 500 für Möbel, Reparaturen usw.
Kalt-Miete 15 000 15 00015 000den PS-Konten bekannte Vorgänge
Summe der Verbrauchsausgaben + 50 600+ 59 100+ 50 660 GirokontoPS-Konten
# Girokonto am Jahresende+1 000+ 1 000+ 1 000 - 46 500- 48 060links ∑ Verbrauchsausg.
Info. aus
PS-Konten:

Konsum-
ermittlung
3. Zuwachs Zahlungsmittel 000 000 0
4.Wertpapiere: Kauf / Verkauf+ 2 500 - 1 500 -1 000
1.Wertpapier-Zinsen+ 6 000+ 6 000+ 6 100 3 6003 660+2 400+2 440
4.Alterssicherung 6 000 6 0006 000 -3 600-3 600- 2 400- 2 400
1.Arbeitsentgelt+50 000+50 000+50 000 30 00030 000+20 000+20 000
2.- Einkunftskosten- 0- 0- 0- 0 - 0
vom Master
PS-Konto:

Steuer-
ermittlung
X= ∑1.-2.-3.-∑4.Bemessungsbasis 50 00047 500 50 100 + ? Ergänzungen?
M= m * X Marginalsteuer +20 000+19 00020 040
B= 2 * 10 800Bürgergeld 22 800 22 800- 22 800 22 80022 800-22 800-22 800
S= M - BStaatsbürgersteuer + 2 000+ 1 000+ 2 040 + 1 000+ 2 040
Neu ist die Zeile Wertpapiere: Kauf / Verkauf. Hier werden Käufe von Wertpapieren positiv, Verkäufe mit negativem Vorzeichen notiert. Beim Kauf der Wertpapiere (2500 €) wird das Girokonto nur mit 1 500 € belastet, weil 1 000 € Steuerersparnis über die Konsolidierung der PS-Konten vom Fiskus sofort erstattet werden.

Im Jahr J3 ergeben die zusätzlich gesparten Wertpapiere zusätzliche Zinsen in Höhe von 4% * 2 500 € = 100 €. Wenn jetzt das, was von diesen Zinsen nach Steuern (40 €) übrig bleibt (60 €), zusätzlich konsumiert wird, also 31 660 € (statt in J1 31 600 €) konsumiert werden, steigt die Steuer auf 2 040 (statt in J1 2 000 €).

Prognose: Wenn auch in den Folgejahren immer 31 660 € für den laufenden Konsum ausgegeben werden, bleibt in den nächsten Jahren alles genau so wie im Jahr J3. So ist z.B. das Gesamtvermögen (Girokonto + Privilegiertes Vermögen) im zehnten Jahr genauso hoch wie in J3, nämlich 153 500 € und die Steuern der Jahre J1 bis J10 summieren sich zu 19 320 €.

Die unterjährige Konsolidierung der PS-Konten sorgt für zeitnahe Besteuerung.
Nur bei Änderungen des Zahlungsmittelbestands und bei geltend gemachten Einkunftskosten verzögern sich bei jährlichem Steuerabgleich die Besteuerungseffekte,

nach oben Ein Wohnungskauf

Ähnlich wie im früher gezeigten Beispiel überlegt der Haushalt Hh, sich am Ende des Jahres J2 ein Wohneigentum zu kaufen, das 300 000 € kostet und bezüglich Wohnkomfort der derzeit bewohnten Wohnung entspricht. Diesmal aber will Hh das Wohneigentum selbst bewohnen. Die für die Staatsbürgersteuer anzurechnende Eigen-Miete beträgt monatlich 1250 € bzw. 15 000 €/Jahr, genauso viel wie bisher am (Kalt-) Miete bezahlt werden musste, die nun eingespart werden kann, so dass die Rendite langfristig bei 5 % pro Jahr liegt. Dies ist mehr als die 4 %. die derzeit die Wertpapiere erzielen. Hh will 50 % des Wohneigentums selbst finanzieren: 2 500 € vom Girokonto und den Rest durch Verkauf von Wertpapieren.

Seine Hausbank bietet bei Hypotheken eine Rate von 6% für Zins + Tilgung. Im 1. Jahr werden 1 % getilgt, und der Rest sind Zinsen. Wie üblich steigt danach bei fester Rate der Tilgungsanteil, so dass die Hypothek nach 37 Jahren getilgt ist. Eine erste Berechnung mit Hilfe eines PC-Programmes zeigt, dass dieser Wohnungskauf attraktiv ist.

zum 2. Bsp.zum 4. Bsp. 3. Steuerbeispiel in € Jahr: J1J2J3 J2J3J2J3
Vermögen
letzter
bekannter
Marktwert
am Jahresende
Wertpapiere+ 150 000+ 2 500+ 2 500 Verzinsung: 4 %
Wohneigentum + 300 000+ 300 000 Miete: 5 %
Hypothek - 150 000 - 148 500 Zins + Tilgung: 6 %
Summe: Privilegiertes Reinvermögen +150 000+ 152 500+ 154 000
Ausgaben
für Konsum
laufende Konsumausgaben31 600 31 600 29 060z.B. für Nahrungsmittel, Kleidung, Heizung, KFZ ...
nicht geltend gemachte Einkunftskosten1 500 1 500 1 500Werbungskosten, Fahrten zur Arbeit ...
Extra-Ausgaben für die Wohnung 2 5001 0002 500 für Möbel, Reparaturen usw.
Kalt-Miete 15 000 15 000den PS-Konten bekannte Vorgänge
Summe der Verbrauchsausgaben + 51 600+ 49 100+ 35 660 GirokontoPS-Konten
# Girokonto am Jahresende+1 000+ 1 000+ 1 000 - 46 500- 33 060links ∑ Verbrauchsausg.
Info. aus
PS-Konten:

Konsum-
ermittlung
3. Zuwachs Zahlungsmittel 000 00
4.Wertpapiere: Kauf / Verkauf-147 500 + 88 500 +59 000
1. Hypothek: Auszahlung / Rate +150 000- 9 000 + 90 000- 5 400+ 60 000- 3 600
4.Ersparnis: Kauf Wohneigentum + 300 000 - 180 000- 120 000
1.Wertpapier-Zinsen+ 6 000+ 6 000+ 100 3 600+ 60+2 400+ 40
4.Alterssicherung+ 6 000+ 6 000+ 6 000 -3 600-3 600- 2 400- 2 400
1.Arbeitsentgelt+ 50 000+ 50 000+50 000 + 30 000+ 30 000+ 20 000+ 20 000
2.- Einkunftskosten- 0- 0- 0- 0 - 0
vom Master
PS-Konto:

Steuer-
ermittlung
6.Eigen-Miete +15 000 -6 000+6 000
X= ∑1.-2.-3.-∑4.+ 6.Bemessungsbasis 50 00047 500 50 100 + ? Ergänzungen?
M= m * X Marginalsteuer +20 000+19 00020 040
B= 2 * 10 800Bürgergeld 22 800 22 800 22 800 21 60021 600 21 600-21 600
S= M - BStaatsbürgersteuer + 2 000+ 1 000+ 2 040 + 3 000+ 4 000
Die Zeilen Wohneigentum und Hypothek enthalten jetzt Zahlen. Einige Zeilen sind hinzugekommen: Trotz der veränderten Vermögensstruktur hat sich gegenüber dem 2. Steuerbeispiel wenig geändert.

Im Jahr J2 sind

Im Jahr J3 werden Prognose: Bei weiterhin gleichbleibenden Ausgaben verändern sich in den Folgejahren nur die - für die laufende Besteuerung uninteressanten - Vermögens-Werte der Hypothek und des privilegierten Gesamtvermögens, weil die Hypothek wegen der Tilgung langsam abbezahlt wird. Im Jahr J10 erreicht z.B. das Vermögen (Girokonto + privilegiertes Vermögen) 167 824 €. Alle anderen Zahlen aus dem Jahr J3 bleiben die nächsten 37 Jahre gleich.

Bei genauerer Prüfung des Wohnungsangebots stellt sich heraus, das die Annahmen des 3. Steuerbeispiels zu optimistisch waren. In den ersten beiden Jahren müssen nämlich zusätzliche Ausgaben einkalkuliert werden.

Im Jahr J2 müssen 2000 € zusätzliche Kosten für Notar usw. einkalkuliert werden. Möbel und andere Einrichtungsgegenstände sind zu beschaffen, für die 3000 € in J2 und 5000 € in J3 kalkuliert werden müssen (statt wie im 3. Steuerbeispiel 1 000 und 2500 €). Der Umzug ist für Ende J2 geplant, für den in J3 noch 1 560 € zu bezahlen sind. Hh erwartet, dass Extra-Ausgaben für die Wohnung, wie Möbel, Reparaturen in den folgenden 6 Jahren (J4-J9) um 500 € niedriger ausfallen werden, weil ein Teil der zu ersetzenden alten Möbel, bereits beim Umzug in J2 und J3 ersetzt werden. Unter Berücksichtigung dieser einmaligen Extra-Kosten beträgt die Rendite des Wohneigentums also weniger als 5 %, dem Zinssatz der Hypothek 5 %. Zwar ist dies immer noch besser als die Wertpapierrendite. Es ist also zu prüfen, ob der Zinsvorteil des Wohneigentums gegenüber den Wertpapieren ausreicht, um die Zinsnachteile bei den Krediten auszugleichen.

Hh akzeptiert die Hypothek über 150 000 €; mit 6% Zinsen. Nach diesen 8 Jahren sind dann 9,55 % getilgt. so dass die Hypothek dann 135 646 € beträgt. Hh führt eine Vergleichsrechnung inklusive Steuern für das Jahr J2 und das Jahr J3 durch. Dabei sollen für die laufenden Konsumausgaben in J3 wie im 2. Steuerbeispiel 29 060 € angenommen werden.

z um 2. Bsp.zum 4. Bsp.zur Prognose 4. Steuerbeispiel in € Jahr: J1J2J3 J2J3J2J3
Vermögen
letzter
bekannter
Marktwert
am Jahresende
Wertpapiere+ 150 000 Verzinsung: 4 %
Wohneigentum + 300 000+ 300 000 Miete: 5 %
Hypothek - 150 000 - 148 500 Zins + Tilgung: 6 %
Summe: Privilegiertes Reinvermögen +150 000+ 150 000+ 151 500
Ausgaben
für Konsum
laufende Konsumausgaben 31 600 31 600 31 660z.B. für Nahrungsmittel, Kleidung, Heizung, KFZ ...
nicht geltend gemachte Einkunftskosten1 500 1 500 1 500Werbungskosten, Fahrten zur Arbeit ...
nicht geltend gemachte Einmalkosten02 0001 560Notar, Umzug.
Extra-Ausgaben für die Wohnung 2 5003 0005 000 für Möbel, Reparaturen usw.
Kalt-Miete 15 000 15 000den PS-Konten bekannte Vorgänge
Summe der Verbrauchsausgaben + 51 600+ 53 100+ 39 720 GirokontoPS-Konten
# Girokonto am Jahresende+1 000- 1 500- 6 800 - 50 500- 37 120links ∑ Verbrauchsausg.
Info. aus
PS-Konten:

Konsum-
ermittlung
3. Zuwachs Zahlungsmittel 0-2 500- 5 300 0- 1 000+ 1 000+ 1 880
4.Zinsen für Überziehungskredit0300 -180- 120
4.Wertpapiere: Kauf / Verkauf-150 000 + 90 000 +60 000
1. Hypothek: Auszahlung / Rate +150 000- 9 000 + 90 000- 5 400+ 60 000- 3 600
4.Ersparnis: Kauf Wohneigentum + 300 000 - 180 000- 120 000
1.Wertpapier-Zinsen+ 6 000+ 6 0000 3 600+2 400
4.Alterssicherung+ 6 000+ 6 000+ 6 000 -3 600-3 600- 2 400- 2 400
1.Arbeitsentgelt+ 50 000+ 50 000+50 000 + 30 000+ 30 000+ 20 000+ 20 000
2.- Einkunftskosten- 0- 0- 0- 0 - 0
vom Master
PS-Konto:

Steuer-
ermittlung
6.Eigen-Miete +15 000 -6 000+6 000
X= ∑1.-2.-3.-∑4.+ 6.Bemessungsbasis 50 00052 500 55 000 + ? Ergänzungen?
M= m * X Marginalsteuer +20 000+21 00022 000
B= 2 * 10 800Bürgergeld 21 600 21 600- 21 600 21 60021 600 21 600-21 600
S= M - BStaatsbürgersteuer + 2 000+ 3 000+ 4 000 + 3 000+ 4 000
Zwei weitere Zeilen sind hinzu gekommen: Im Jahr J2 hat sich durch die neuen Vorgaben einiges geändert. Im Jahr J3 ergibt sich folgendes Bild: Lohnt sich angesichts der konsumtiven Extrakosten trotz sparsamen sonstigen Konsums der Wohnungskauf überhaupt? Für Möbel, Umzug, Notar usw. sind in den zwei Jahren 11 560 € angefallen, das Girokonto ist ins Minus gerutscht, und die Staatsbürgersteuer auf 4000 € gestiegen. Dadurch muss ein teurer Überziehungskredit in Anspruch genommen werden, der in den Folgejahren auf über 10 000 € ansteigen wird, wie die Fortsetzung der Rechnung (ohne Giro-und PS-Konten) zeigt.
zum 4. Bsp. Prognose zum 4. Bsp. in € Jahr: J4J5J6 J7J8J9J10
Vermögen
letzter
bekannter
Marktwert
am Jahresende
Wertpapiere
Wohneigentum+ 300 000+ 300 000+ 300 000 + 300 000+ 300 000+ 300 000+ 300 000
Hypothek- 146 925- 145 271 - 143 535 - 141 712- 139 797- 137 787- 135 676
Summe: Privilegiertes Reinvermögen +153 075+ 154 729+ 156 465 + 158 288+ 160 203+ 162 213+ 164 324
Ausgaben
für Konsum
laufende Konsumausgaben 29 060 29 060 29 060 29 060 29 060 29 060 29 060
nicht geltend gemachte Einkunftskosten1 500 1 500 1 500 1 500 1 5001 500 1 500
Extra-Ausgaben für die Wohnung 2 0002 0002 000 2 000 2 000 2 000 2 500
Summe der Verbrauchsausgaben + 32 560+ 32 560+ 32 560 + 32 560+ 32 560+ 32 560+ 33 060
# Girokonto am Jahresende- 8 960- 9 954- 10 524 - 10 954- 11 351- 11 760- 12 746
Info. aus
PS-Konten:

Konsum-
ermittlung
3. Zuwachs Zahlungsmittel- 2 160- 994- 570 - 430- 398- 409-986
4.Zinsen für Überziehungskredit8009501000 1 0001 1001 1001 200
4.Wertpapiere: Kauf / Verkauf
1. Hypothek: Rate- 9 000 - 9 000- 9 000 - 9 000- 9 000-9 000- 9 000
1.Wertpapier-Zinsen
4.Alterssicherung+ 6 000+ 6 000+ 6 000 + 6 000+ 6 000+ 6 000+ 6 000
1.Arbeitsentgelt+ 50 000+ 50 000+50 000 + 50 000+50 000+ 50 000+50 000
2.- Einkunftskosten- 0- 0- 0 - 0- 0- 0- 0
vom Master
PS-Konto:

Steuer-
ermittlung
6.Eigen-Miete+ 15 000 + 15 000 + 15 000 + 15 000 + 15 000+ 15 000 + 15 000
X= ∑1.-2.-3.-∑4.+ 6.Bemessungsbasis 51 36050 044 49 558 49 38349 27349 26950 208
M= m * X Marginalsteuer + 20 544+ 20 017+ 19 823 + 19 753+ 19 709+ 19 708 +20 083
B= 2 * 9000Bürgergeld 18 000 18 00018 000 18 00018 000 18 00018 000
S= M - BStaatsbürgersteuer + 2 544+ 2 017+ 1 823 + 1 753+ 1 709+ 1 708+ 2 083
Trotz der Inanspruchnahme des teuren Überziehungskredits steigt das Vermögen (Girokonto + Privilegiertes Vermögen) im 10. Jahr, J10, auf 151 488 €. Dies ist geringer als 153 500 € im 2. Steuerbeispiel. Der Wohnungskauf oder dessen Finanzierung ist also ungünstig. Man könnte jetzt überlegen, ob man zu besseren Ergebnissen käme, wenn mögliche Gehaltserhöhungen oder weitere Einsparungen bei den Konsumausgaben eingeplant würden, um die Überziehungskredite zu vermeiden.
Der Fiskus zahlt 40 % der Zinsen des Überziehungskredits auch bei Verwendung für Konsum.
Die steuerliche Wirkung des Mehrkonsums zeigt sich aber erst in den Folgejahren.
Banken sollten diese Folgen kennen und ihre Kunden entsprechend beraten.

Bei der Diskussion dieser Prognose mit der Bank macht diese den Vorschlag, die Hypothek auf 165 000 € bzw. um 10 % zu erhöhen. Dann bleiben (zunächst) Wertpapiere übrig, die jeweils verkauft werden, wenn unvorhergesehene Ausgaben entstehen, so dass kein Überziehungskredit in Anspruch genommen werden muss. Damit sieht die Berechnung jetzt so aus:
zum 3. Bsp.zum 4. Bsp. 5. Steuerbeispiel in € Jahr: J1J2J3 J2J3J2J3
Vermögen
letzter
bekannter
Marktwert
am Jahresende
Wertpapiere+ 150 000+ 12 500+ 4 500 Verzinsung: 4 %
Wohneigentum + 300 000+ 300 000
Hypothek - 165 000 - 163 350 Zins + Tilgung: 6 %
Summe: Privilegiertes Reinvermögen +150 000+ 147 500+ 141 150
Ausgaben
für Konsum
laufende Konsumausgaben 29 000 29 000 29 060z.B. für Nahrungsmittel, Kleidung, Heizung, KFZ ...
nicht geltend gemachte Einkunftskosten1 500 1 500 1 500Werbungskosten, Fahrten zur Arbeit ...
nicht geltend gemachte Einmalkosten02 0001 560Notar, Umzug.
Extra-Ausgaben für die Wohnung 2 5003 0005 000 für Möbel, Reparaturen usw.
Kalt-Miete 15 000 15 000den PS-Konten bekannte Vorgänge
Summe der Verbrauchsausgaben + 48 000+ 50 500+ 37 120 GirokontoPS-Konten
# Girokonto am Jahresende+1 0000+ 40 - 50 500- 37 120links ∑ Verbrauchsausg.
Info. aus
PS-Konten:

Konsum-
ermittlung
3. Zuwachs Zahlungsmittel 0-1 000+ 40 0- 400+ 400- 16
4.Zinsen für Überziehungskredit
4.Wertpapiere: Kauf / Verkauf-137 500- 8 000 + 90 000 +60 000
1. Hypothek: Auszahlung / Rate +165 000- 9 900 + 99 000- 5 940+ 66 000- 3 960
4.Ersparnis: Kauf Wohneigentum + 300 000 - 180 000- 120 000
1.Wertpapier-Zinsen+ 6 000+ 6 000500 3 600+2 400
4.Alterssicherung+ 6 000+ 6 000+ 6 000 -3 600-3 600- 2 400- 2 400
1.Arbeitsentgelt+ 50 000+ 50 000+50 000 + 30 000+ 30 000+ 20 000+ 20 000
2.- Einkunftskosten- 0- 0- 0- 0 - 0- 0 0
vom Master
PS-Konto:

Steuer-
ermittlung
6.Eigen-Miete +15 000 -6 000+6 000
X= ∑1.-2.-3.-∑4.+ 6.Bemessungsbasis 50 00055 500 57 560 + ? Ergänzungen?
M= m * X Marginalsteuer +20 000+21 40023 024
B= 2 * 9000Bürgergeld 18 000 18 000- 18 000 18 00018 000 18 000-18 000
S= M - BStaatsbürgersteuer + 2 000+ 3 400+ 5 024 + 3 000+ 4 000
Der Vorschlag, das Wohneigentum mit einer Hypothek zu 55 % zu finanzieren, statt wie vorher mit 50 %, sieht in den ersten beiden Jahren deutlich ungünstiger aus, als bei der vorher betrachteten 50% Finanzierung. Die Staatsbürgersteuer ist höher: um 400 € in J2 und um 1024 € in J3. Die Summe aus Privilegierten Vermögen und Girokonto am Ende von J3 beträgt: 141 150 €. Vorher waren dies 144 700 €. Ist die Tatsache, dass jetzt kein Überziehungskredit anfällt, das eigentlich wert? Wieso gibt es da überhaupt Unterschiede? die Konsum- und Verbrauchsausgaben sind in beiden Fällen doch genau gleich!

Der Grund für diese Effekte ist die Zeitverzögerung der Steuer bei Veränderungen des Zahlungsmittelbestands. Bei der 50 % Hypothek treten die Wirkungen der größeren Veränderungen des Zahlungsmittelbestandes erst in den Folgejahren auf. Auch die Zinsen auf den Überziehungskredit machen sich im 3. Jahr nur schwach bemerkbar. Erst in den Folgejahren erreicht dieser ein nennenswertes Volumen von ca. 1000 €/Jahr. Ein Vergleich, der nur auf die ersten beiden Jahre abstellt, liefert daher ein falsches Bild.

Wie sieht es jetzt mit der Prognose für die nächsten 10 Jahre aus?

zum 4. Bsp. Prognose zum 5. Bsp. in € Jahr: J4J5J6 J7J8J9J10
Vermögen
letzter
bekannter
Marktwert
am Jahresende
Wertpapiere+ 4 500 + 4 500+ 4 500 + 4 500 + 4 500 + 4 500 + 3 900
Wohneigentum+ 300 000+ 300 000+ 300 000 + 300 000+ 300 000+ 300 000+ 300 000
Hypothek- 161 618- 159 798 - 157 888 - 155 883- 153 777- 151 666- 149 244
Summe: Privilegiertes Reinvermögen + 142 883+ 144 702+ 146 612 + 148 617+ 150 723+ 152 934+ 154 656
Ausgaben
für Konsum
laufende Konsumausgaben 31 660 31 660 31 660 31 660 31 660 31 660 31 660
nicht geltend gemachte Einkunftskosten1 500 1 500 1 500 1 500 1 5001 500 1 500
Extra-Ausgaben für die Wohnung 2 0002 0002 000 2 000 2 000 2 000 2 500
Summe der Verbrauchsausgaben + 35 160+ 35 160+ 35 160 + 35 160+ 35 160+ 35 160+ 35 160
# Girokonto am Jahresende+ 64+ 82+ 97 + 111+ 124+138+ 11
Info. aus
PS-Konten:

Konsum-
ermittlung
3. Zuwachs Zahlungsmittel+ 24+ 18+ 15 + 14+ 13+ 14- 127
4.Zinsen für Überziehungskredit
4.Wertpapiere: Kauf / Verkauf -600
1. Hypothek: Rate- 9 900- 9 900- 9 900 - 9 900- 9 900-9 900- 9 900
1.Wertpapier-Zinsen+ 180+ 180+ 180 + 180+ 180+ 180+ 180
4.Alterssicherung+ 6 000+ 6 000+ 6 000 + 6 000+ 6 000+ 6 000+ 6 000
1.Arbeitsentgelt+ 50 000+ 50 000+50 000 + 50 000+50 000+ 50 000+50 000
2.- Einkunftskosten- 0- 0- 0 - 0- 0- 0- 0
vom Master
PS-Konto:

Steuer-
ermittlung
6.Eigen-Miete+ 15 000 + 15 000 + 15 000 + 15 000 + 15 000+ 15 000 + 15 000
X= ∑1.-2.-3.-∑4.+ 6.Bemessungsbasis 49 25649 262 49 265 49 26649 266 49 26750 007
M= m * X Marginalsteuer + 19 702+ 19 705+ 19 706 + 19 706+ 19 706+ 19 706 +20 003
B= 2 * 10 800Bürgergeld 21 600 21 60021 600 21 60021 60021 60021 600
S= M - BStaatsbürgersteuer + 1 702+ 1 705+ 1 706 + 1 706+ 1 706+ 1 706+ 2 003
Im 10. Jahr ist das Vermögen (Girokonto + Privilegiertes Vermögen) auf 154 667 € gestiegen. dies ist 3 179 € mehr als zuvor und 1 167 € mehr als im 2. Steuerbeispiel. Außerdem bleiben wie dort Wertpapiere in Höhe von 2500 € als Reserve für eventuelle Mehrausgaben. Die Finanzierung über eine höhere Hypothek ist also günstiger.
Vollständige Vorteilsvergleiche unter Einschluss der Steuern sind nicht schwierig.
Sie erfordern nur die Beachtung der Tatsache, dass der Staat mit 40 % stiller Teilhaber
an jedem privilegiertem Vermögen (auch am Geldvermögen) ist.
Was ohne Steuern günstig ist, ist immer auch mit Steuern günstig.